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Dienstag, 6. August 2013 | von

Italienische Beiträge

Folge 11: 3. Februar 2016

European Parliament
The Chair
Commitee on Petitions
Brüssel,…
JH/mb/IPOL-COM-PETI D (2015)57811

D 204670 17.12.2015
Herrn Dieter Emiil Baumert
Via 8, Marchese No. 57
74024 Manduria Ta
ITALIE

Betrifft: Petition Nr. 0079/2015

Sehr geehrter Herr Baumert,

ich möchte Ihnen mitteilen, dass der Petitionsausschuss Ihre Petition geprüft und nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments für zulässig erklärt hat, da die aufgeworfene Frage in den Tätigkeitsbereich der Europäischen Union fällt.

Bitte nehmen sie zur Kenntnis, dass laut der Richtlinie 97/67/EG über gemeinsame Vorschriften für die Entwicklung des Binnenmarktes der Postdienste der Gemeinschaft und die Verbesserung der Dienstequalität die sogenannten postalischen Universaldienst einen Mindestumfang an Diensten umfassen sollen, wie etwa die Zustellung an mindestens fünf Arbeitstagen einer Woche und eine ausreichende Anzahl fester Abholpunkte. Die einzelnen Elemente der Universaldienste müssen auszerdem speziellen Qualitätszielen entsprechen und müssen zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen.

Innerhalb der durch diese Richtlinie vorgegebenen Grenzen verfügen die Mitgliedsstaaten der EU jedoch über eine gewisse Flexibilität, um die Form der Universaldienste unter Berücksichtigung der nationalen Gegebenheiten zu bestimmen.

Ich empfehle Ihnen, ihre spezielle Beschwerde über die Zustellung von Post an die für die Zustellung in Ihrer Stadt zuständige Postverwaltung zu richten oder an die:
Autorià per le garanzie nelle communicationi
Direzione Servizi Postali
via Isonzo 21/b
00198 Roma
Telefax: 0669644926
http://www.agcom.it/home

Für weitere Informationen verweise ich Ihnen auszerdem auf folgende Webseite:
http://eur-lex.europa.ez/legal-content/DE/TXT/…

Weiterhin möchte ich Sie darauf hinweisen, dass das Europäische Parlament die Prüfung Ihrer Petition abgeschlossen hat und die Akten damit geschlossen wurde.

Mit freundlichen Grüßen
Cecilia Wikström
Vorsitzende des Petitionsausschusses

Folge 10: 03. März 2015

Und immer wieder grüsst das Murmeltier: Postzustellung, die fünfte. Seit Wochen funktioniert die Postzustellung nicht mehr. Es gab auch in Sava vor der Post schon Demonstrationen. Rosa und Nachbarn wurden beim Chef der mandurianischen Briefpost vorstellig. Mal war es eine angeblich zu schlechte Strasse, mal die fehlende Strassenbezeichnung, mal lag es an der Post in Bari: an Ausreden sind hiesige Behörden nicht verlegen.
Einen  Brief haben nun etliche Betroffene unterschrieben und wir haben ihn per Einschreiben mit Rückschein versandt. Doch wer dachte, Postchef oder Bürgermeister oder oder würden sich dazu äussern, der irrt. Hier gilt die Methode Vogel Strauss. Den Kopf in den Sand stecken und warten bis das Gewitter  vorüber ist.

Postzustellung

Folge 9: 5. Juni 2013

Nun sieht es leider heute, dem 106 Geburtstag meines Vaters Ernst Emil, so aus, als seien unsere beiden Hunde Piccolo und Donna Corleone nicht an den Folgen von Schlangenbissen gestorben, sondern an Vergiftungen durch Fungizide. Bauern hatten sehr wahrscheinlich auf ihrem Feld eine offene Packung von FORUM R – BASF herumliegen. Durch einen defekten Wasserschlauch hat sich wahrscheinlich das Mittel im Wasser aufgelöst und wurde dadurch zu reinem Gift. Davor wird auf der Packung extra hingewiesen, dass dies tödlich für Fische sei. Auch ein Fuchs verendete an diesem Tag. Ob die Streunerin Blacky in der Nähe unserer Nachbarin Christine auch dadurch vergiftet wurde, wissen wir nicht.

Welch bitterer Beigeschmack: Vor 30 Jahren waren wir in Lörrach die ersten die biologisch-dynamische Demeter-Milch (aus der Milchkanne) verkauften. All die Jahre haben wir den biologischen Anbau unterstützt. Nun werden wir Opfer des unbiologischen Anbaus.

Weitere Texte und Infos dazu bei www.baumert.it

Folge 5: 8. Mai 2013

PICCOLO

4. Mai 2013

DONNA CORLEONE

4. Mai 2013

Unsere beiden jungen Hunde PICCOLO und DONNA CORLEONE sind am Nachmittag des 4. Mai 2013 an den Folgen von Schlangenbissen gestorben. Sie lebten mit uns über drei Jahre zusammen. Sie schenkten uns Liebe und Zärtlichkeit, erfreuten uns mit ihrer Energie und ihrer Zutraulichkeit, führten uns über die Grenzen unserer Geduld, bewachten uns erfolgreich und begleiteten uns glücklich durch unser Leben.

Dagmar Rosa Baumert & Dieter Emil Baumert mit Sabbio, Billy, Shirkan und Felline.

Oft denk’ ich, sie sind nur ausgegangen!
Bald werden sie wieder nach Hause gelangen!
Der Tag ist schön! O sei nicht bang!
Sie machen nur einen weiten Gang!
Jawohl, sie sind nur ausgegangen
Und werden jetzt nach Hause gelangen!
O, sei nicht bang, der Tag is schön!
Sie machen nur den Gang zu jenen Höh’n!
Sie sind uns nur vorausgegangen
Und werden nicht wieder nach Hause gelangen!
Wir holen sie ein auf jenen Höh’n
Im Sonnenschein!
Der Tag is schön auf jenen Höh’n!

Friedrich Rückert (1788-1866)

Folge 4: 28. März 2013

Immer wieder Ärger: Die Telefonleitung ist defekt, aber die Telecom und die Technikfirma Sirti kommt nicht bei. Die Einbrüche in der näheren Umgebung nehmen zu, bin in der aktuellen Zählung bei neun angelangt. Wäre eine interaktive Karte gut, die die Einbrueche dokumentiert. Keiner scheint zur Polizei zu gehen, keiner macht eine Anzeige. Das ist fast ein Basler Webstüblerwitz: Keiner hat eingebrochen, Keiner hat etwas gesehen, Keiner macht eine Anzeige, Keiner wird verhaftet, Keiner wird verurteilt.

Folge 3: 29. September 2012

Pino fährt auf dem Weg nach Marrugio. Vor ihm ein Bauer in seiner Arpe. An der kleinen Kapelle hält der alte Bauer an. Er steigt aus und will den Abfall auf seiner Arpe auf die Wiese schmeiszen. Pino steigt empört aus dem Auto und schreit ihn an, dass er gefälligst seinen Müll in den Müllcontainer schmeiszen soll. Wenn er den Müll irgendwo sehe, werde er sofort den Bauern anzeigen. Der Bauer erschrickt und fährt davon. Mal schauen, wie lange der Schreck wirkt.

Folge 2: 25. September 2012

Nun, eigentlich heiszt das ja Tagebuch. War ein Monat lang nichts geschehen?

Am Freitag, den 14. September hatte Rosa einen Unfall an einer schwer einsehbaren Kreuzung zwischen Manduria und dem Torre Borraco. Dummerweise hatten wir keine Vollkaskoversicherung. Aber die Versicherung zahlt immerhin die Abschleppkosten. Der Fahrer sagt: „Das macht 90 Euro. Wenn Sie eine Rechnung brauchen 175 Euro“. Wahrscheinlich hat sich rumgesprochen, dass deutsche Versicherungen bis 200 Euro Abschleppkosten bezahlen.

Folge 1: 29. August 2012

Apuliens Regierungschef Nichi Vendola sagt, dass die Gemeinde Manduria die von der Mafia am meisten verseuchteste Stadtverwaltung Apuliens habe.

www.lavocedimanduria.it/wp/petizione-caro-vendola-io-non-sono-mafioso.html

Drei Antimaffiabeauftragte des Regierungschefs sichten die Lage.

Währenddessen sind die meisten Feriengäste aus den Zentren Italiens abgereist und arbeiten wieder.

Zum Thema Arbeit die erste Geschichte. Er hat bisher immer wieder in der Pizzeria x gearbeitet. Letztes Jahr bekam er pro Arbeitstag (zwölf Stunden) noch 70 Euro auf die Hand. Dieses Jahr bot ihm der Chef auch Arbeit an: 25 Euro pro Tag. Er lehnte dankend ab. Nun schafft er in einer Bar für 50 Euro am Tag.