Texte
Reise nach Bad Säckingen
15. August bis 17. August 2011
Nun ward endlich ein Käufer gefunden und der machte der Maklerin ordentlich Druck: schon in der Woche nach der August-Mitte wollte der
junge Familienvater sich und seine Frau zu den Eigentümern des Grundstücks an der Königsbergerstrasse machen.
Ein Notartermin war schnell gefunden, es war schließlich Ferienzeit und so mussten sich zum sechzehnten August des Jahres 2013 nach Christi
Geburt die Schaffels aus dem Norden und die Schaffels aus dem Süden mit der bauwilligen Familie, zusammen mit der engagierten Maklerin
Bettina Lachred in Bad Säckingen beim beliebten Notar Fritz Harpbrecht treffen. Weiterlesen ...
Herbstreise ins Dreyeckland – heuer ohne Elsass
Sonntag 24. Oktober 2010 bis Freitag 29. Oktober 2010 Grund: Abgabe der notariell beglaubigten Unterschriftenerklärung
Nachbar Siegfried W. hat ein Auto geschenkt bekommen. Ford KA. Seit zwei Monaten hat es keinen TÜV mehr und so will Sigi, wie ihn seine
Ehefrau nennt, das Auto in Deutschland ummelden lassen.
Da der bayrisch-stämmige bundesdeutsche Verkehrsminister der CSU, Peter Ramsauer, ab 1. November die Winterreifenpflicht angekündigt hat,
will er noch im Oktober diesen Trip - Apulien-Bayern – unternehmen.
So bietet er mir an, dass ich mitfahren kann und ich nehme das gerne an. Weiterlesen ...
Heide, Sabine und Egbert Wie haben sie uns einst gefallen:
Die schöne Sabine. Täglich 22 Uhr 15 zum Thema des Tages. Ein kühles Lächeln, klare Worte, freundliche Gesten.
Heide – denke ich an eine norddeutsche Landschaft, denke ich an die Heide. Heide, das war die widerspenstige Olle mit den schönen Hüten.
Zuhause sammelte sie Geschirr en masse. Ihr Oller, einer der sein eigenes Leben lebt, liebevoll an der Seite seiner Frau. Sie – in kluger
Opposition zum konservativen Mainstream im Lande und in ihrer Partei, der sozialdemokratischen. Eine Landestante, die Schräge, weit mehr als
eine Landesmutter. Bei mir lass Dich nieder – Du kannst mir vertrauen.
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Baumert im Dreyeckland unterwegs Unvollständige Eindrücke vom Jänner 2009
Ich hatte die Alternative: entweder gehe ich mein Ausweisproblem aktiv an, verbinde es mit dem Besuch des Leonard Cohen-Conzerts in
Lörrach oder ich lasse es schleifen, bis Vadder Staat mich ermahnt. Vielleicht war die Sonne schon zu stark letzten Frühsommer hier in
Puglia. So hab ich denn auf ein wunderbares Konzert mit dem alten Charmeur verpasst – alle die ihn in schönen Berlin oder im fernen Lörrach
erlebt hatten oder an einem der vielen anderen Konzertplätzen Europas schwärmten von diesem Mann, der einst auf der fernen griechischen Insel
seinen Akku auflud und sich dann Jahrzehnte später im kalifornischen Zen-Kloster erdete, während zu Hause im quirligen Los Angeles seine
Managerin seine Konten leer räumte. Geschichten, die das Leben schrieb und wir können der Diebin dankbar sein, denn ohne sie hätte es diese
Konzerttour sehr wahrscheinlich nicht gegeben. Alles andere lässt sich bei Wilhelm Van de Wetering und seinen Zen-Büchern nachlesen.
Weiter ... DIE GRÜNEN NACH 30 JAHREN
Ja, wir haben daran geglaubt: RAF ade nun kommen wir: ökologisch- sozial-basisdemokratisch-gewaltfrei - ! Sammlung ist angesagt:
Einheit in der Vielfalt - wir sind die Basis für alle Apo-Bewegungen – Umwelt – Frieden – Frauen – Dritte Welt – Bürgerrechte – Anti Atom –
Alles unter einem Dach. Rudi wir folgen Dir: Das Spielbein im Parlament als Plattform für unsere Ideen und das Standbein draußen an der
Basis. (Conrad Bauer) ... Dreißig Jahre Grüne. Der Kampf geht weiter, Hannah! Lieber Conrad:
Es hat ja was Hübsches, wenn unser Oberrealo aus Stetten (bei Lörrach) nun mit dem einst von Conrad Heinrich Bauer im BZ-Gespräch als
einzigem Fundamentalisten im Kreisverband der Lörracher Grünen („und der ging nach Australien“ CRB) titulierten nun unter einer Adresse zu
erreichen ist. Weiter ... Wolfgangs Welt oder Ich fickte Jane Birkin
von Dieter Emil Baumert 2001 sollte ein wunderbares Jahr werden: Stanley Kubrick hatte es in seinem Jahrhundertfilm
vorgegeben und Europas bester Buch- und Plattenversender hatte es seit Jahrzehnten vorausgesagt: Jetzt treten wir endlich ins
Wassermannzeitalter ein. Werktäglich beteuerte die blonde Tochter des TV-Journalisten „Alles wird gut“ – doch es wurde nichts gut: die
Taliban hatten die Buddhastatuen gesprengt, die Hamburger Bewohner hatten die Flugzeuge in die Twin-Towers gejagt und damit das Stockhaussche
Finale eingeleitet, und die Neocons erklärten ihren „Krieg gegen den Terror“, und in Deutschland konnte Wilhelm Heyne nicht darauf verzichten,
den „Tick“ herauszubringen. Weiter ...
Adams und Evas Kinder Bericht einer Reise ins Innere des Menschen Herbst 1984 Von Dieter E. Baumert
Ich weiß nicht, ob ich etwas erwartet hatte, etwas bestimmtes. Ich hatte keine Frage, die beantwortet werden sollte.
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“Wo ich bin, ist die Avantgarde” Zum Parteiaustritt des GRÜNE-Mitgründers Conrad Enrico Bauer Von Don Emilio Baumert
Nun ist also auch er gegangen: der große kleine Enrico Contatino, Gründer der Lörracher Partei DIE GRÜNEN. Er verlässt nach fast drei
Dekaden das Schiff der erfolgreichsten ökologischen Partei Europas: DIE GRÜNEN. weiter ...
Für Joseppe, 70 Welche Nummer hat Europa? Kennst Du die Nummer der UN?
weiter ... Nihilio im Westen
Marco Schwarz hat in seinem Roman „Nihilio im Westen“ einem Gelehrten aus dem China des sechzehnten Jahrhunderts eine schöne Geschichte
gewidmet und ich empfehle sie meinen Lesern als Jugendbuch des Monats. weiter ...
Das Leben ist eine Schiffschaukel
Vorschläge für einen Massagebetrieb, der mehr produziert, als geknetete Fleischberge Dieter Emil Baumert
25. August 1993 weiter ...
Wunschtraum Europa Impressionen des Südens
Herbstabend im Dreiland. Endlich haben die Blätter der Bäume ihr buntes Herbstlaub und schon fallen sie ab. Dieses Jahr gab es nicht die
wunderschöne Sonne des Oktobers hier für sie, nur die Kühle, der Regen und der Nebel des Novembers. Letztes Jahr ist die große Buche vor dem
Haus vertrocknet, ja, als ich in Australien war. Wie alt mag sie gewesen sein, 80 Jahr oder mehr? Rentner fanden unter ihren Zweigen Schutz,
Kinder Platz zum Verstecken, Großmütter Bucheckern für Gestecke und Waldmenschen Energien fürs Stadtleben.
weiter ... Indische Reisenotizen reloaded 23. März 1996 Lieber Lucius,
Sie haben mich gebeten, meine indischen Reisenotizen für Sie und Ihre Leser zu rekonstruieren. Dies fällt mir fünf bzw. sechs Jahre nach
den indischen Reisen schwer, schwerer als ich es gedacht habe. Damals habe ich die Notizen des gerade erlebten sofort niedergeschrieben und
sie an Freundinnen und Freunde als Briefe verschickt, ohne davon Doppel anzufertigen, doch bei der Wegwerfmentalität der meisten meiner
Freundinnen, gelang mir das nicht – sie werden mein Grinsen bemerkt haben, all die schönen Erinnerungen, des alltäglich-banalen sind
verschwunden, schon längst Kompost geworden für die Geschichten der Gegenwart, der Geschichten der Zukunft, und ich kann das Grinsen des
weisen Kobolds nicht beiseite lasen, ohne dass ich auch anfange zu lächeln, zu schmunzeln, zu grinsen um dann herzhaft zu lachen, lachen,
lachen. weiter ... Barcelona
Die Stadt hat uns gevögelt, sie hat uns, mit Magenschmerzen, verdaut und ausgeschissen, gelangweilt und verwirrt zogen wir von dannen.
Es war ein seltsames Erlebnis. Bieder-alternativen Sylvesterfeiern in unseren Freundeskreisen zogen wir die Eroberung des warmen
Barcelonas vor. weiter ... Auberge Marianne
Sie waren müde und abgespannt. Die Reise war lang und anstrengend gewesen, der Bus hatte sie zuletzt hin- und hergeschüttelt, ihr
Innerstes durcheinandergewirbelt, in tausend Stücke, Einzelteile wirbelten umher, die Gedanken folgten keinen klaren Mustern mehr, sie
hefteten sich an die umherwirbelnden Stücke, wirbelten durch die Luft. Erst als der Bus langsamer fuhr, anhielt, zogen sie sich alle wieder
zusammen, setzten sich an die Teile im Körper, ergaben einen neuen Körper, einer, der dem alten glich, vielleicht war es noch der alte, jetzt
rausche es nur noch, begleitet vom Hämmern des Herzens, bumm, bumm, bumm, bumm machte es
gleichmässig, rhythmisch. weiter ... Auberge Marianne
Alternativversion
von Dr. Konrad Kärn Milva canta Brecht Basler Konzert Stadtkasino 09. Oktober 1995
Milva und Brecht. Eine grosse heftige Liebesbeziehung zwischen der schönen grossen Diva der italienischen Lieder und dem Burschen aus
Augsburg, dem grossen, frechen Brecht.
weiter ... Mädchen im Abendwind
26.08.1994 Über viele Monate hinweg waren sie in den kleinen Buch- und Umweltladen in die Kirchstrasse gekommen.
Der kleine Laden im alten verfallenen Haus hatte etwas von einem Hexenhäuschen, einem Raum fernab der lärmenden
Zivilisation. Die vordere Hausfassade war fast ganz verschwunden, hinter grünem Knöterich. Einmal im Jahr blühte
er ganz weiss, dann lagen die Blüten wie Schnee auf dem kleinen Platz vor dem Laden.
weiter ... Lädeli – letzte Tage
29. August 1992 bis 09. September 1992 Die letzten Wochen des Lädeli (bis 31.12.1992)
Samstag 29. August 1992 Nachts geträumt: eine Melodie mit dem Text von Sri Cinmoy – Love – Devotion and Surrender. Aufgewacht und
gedacht, das muss ich anhören, das aus auf der gleichnamigen Platte von John McLaughlin und Carlos Santana. Abgespielt und nicht gefunden.
weiter ... Burghof Lörrach
Unser Freund, Christian Bucher, teilt uns mit, dass Interesse besteht, an der Meinung des Bürgers am Burghof.
Burghof: Das war lange Jahre eines der innovativsten Bürgerzentren der Stadt. Neben Kommunikationszentrum,
Jugendzentrum Hüttli und späteren (erweitertem) Nelli Nashorn, s Lädeli und Free Cinema gehörte der kleine, alte
Bau des evangelischen Sozialen Arbeitskreises (SAK) zu jener Alternativszene, die noch Anfang der achtziger Jahre
Hunderte junger Menschen auf die Strasse brachte mit dem Slogan "Lörrach ist das Letzte" um den Unwillen der
Jugend zum Ausdruck zu bringen über die alten, verkrusteten Verhältnisse.
Weiter ... Wo warst Du, Adam?
Ich traf ihn auf dem Flughafen. Er musste weiter nach Miami, ich flog nach Hause. Auf einen Kaffee hatte er Zeit, den wir im Stehen tranken.
Seine Hände zuckten nervös und sein Blick war gehetzt, die Augen gingen hin und her, wie ein Sensor suchten sie in seinem Blickfeld nach Gefahren -
oder nach Kunden? Ich dachte, jetzt wäre toll, wenn er eine Fliege wäre, die hätte den vollen Überblick, sie könnte alles sehen, was um sie
vorgeht. Weiter ...
Einstromland Rhein Juni 2003 Die schönsten Mädchen gab es auf meiner diesjährigen Juni-Reise durchs Dreiland in
Schopfheim. Schön und gut gebräunt standen sie unweit vom Cafe Irrlicht zusammen. Uschi und ich hatten noch Zeit für ein Bier, bis der Frida
Kahlo-Film im Mittwochskino begann. Die Mädchen sprachen in einer Sprache, die ich nicht kannte, doch als wir näher kamen und ich sie
anlächelte wechselten sie in ein brillantes Hochdeutsch. Die tiefschwarze schlanke Bedienung fragte uns freundlich nach unseren Wünschen und
wir bestellten unser Pils. Weiter ...
fuck the war and also the taliban (Transparent auf dem Marktplatz in Manduria, Apulien, Oktober 2001)
© by Dieter Emil Baumert, VG Wort und VG Bild Meine Liebe zum Militär war, trotz des freundlichen Herrn aus Stetten am kalten Markt,
nicht gewachsen, dass Militärpolizisten gegen gewaltfreie Demonstranten gegen eine Militärausstellung in Lörrach losknüppelten, erhöhte
nicht meine Sympathie, und so rief ich als Kreisgeschäftsführer der Grünen zur Einspinnaktion am Militärkrankenhaus im Isteiner Klotz ein.
Die Menschen sollten so lange spinnen, bis der Moloch Militär zu einem friedlichen Schmetterling des Friedens sich verwandelt habe, aus dem
Isteiner Klotz könne man doch ein Lager für die Winzer machen. Tucholskys "Soldaten sind Mörder" wurde auch mir nicht verziehen,
und der Kommandierende von Pfahl stellte Strafanzeige – es kam zur Einstellung des Verfahrens, aber nicht zum Freispruch. Die Freiheit der
Meinung sollte erst später das Bundesverfassungsgericht in gleicher Sache verkünden.
weiter ... Friedels Tod
Seit fast anderthalb Jahrzehnten hat mich der Große Geist vorbereitet - auf den Tod meiner Mutter.
In unzähligen Träumen träumte ich ihren Tode, doch als ich jetzt in meinem Traumtagebuch/Traumnächtebuch nachschlug, fand
ich keinen einzigen. Vielleicht muss ich vor 1993 suchen. In Indien, um Indien und um Indien herum.
Es war, als sollte mich Friedels demonstratives Desinteresse am Buddhismus leiten.
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St. Petersburg 3. bis 6. März 2000 Impressionen einer Reise Die Crossair-Tombola Reise
Danke, dass du mich mitgenommen hast - Dagmar Baumert zu Dieter Baumert - Danke, dass du mit mir gefahren bist – Dieter Baumert zu Dagmar
Baumert 03. März 2000 Dienstag 07. März 2000 Strahlender blauer Himmel über Lörrach, die erfrischend junge Stimme von Sarah Mc
Lachlan füllt den Raum. Zufriedenheit umgibt mich und doch spüre ich schon ein Druck im Rücken, ein Ziehen im Kopf, Kühle in den Füssen.
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